Krennmühle
Aus dem Jahr 1386 datiert die für die Steiermark erste Mühlenordnung Ulrichs von Walsee. 1481 entstand in der Obersteiermark ein erster Zusammenschluß der Müller zu einer Bruderschaft und Zeche, dem zahlreiche weitere folgten. Ihr vorrangiges Anliegen war es, den Ruf ihres Handwerkszweiges duch strengste Kontrollen zu verbessern und dadurch gesellschaftliche Rehabilitierung zu erreichen.
Die Krennmühle befindet sich seit 1874 im Besitz der Familie Muster und wird derzeit als Lohn- und Handelsmühle betrieben. Die derzeitige Müllerin war österreichweit die jüngste Meisterin ihres Gewerbes.
Mittermühle
Lohn- und Mautmühlen hatten das Recht, gegen Naturalien oder Geld für einen sogenannten "Mahlgast" Getreide zu mahlen. Sie bildeten den Ursprung des Müllergewerbes.
Immer wiederkehrende Betrügereien und Unlauterkeit gegenüber dem Mahlgast ließen das Mißtrauen wachsen und brachten der Müllerei den Ruf eines "unehrlichen Berufes" ein. Der Volksaberglaube zog daraus die direkte Verbindung zwischen Müllerei, Zauberei und Teufelsbündnis.
Exisiert vermutlich seit über 700 Jahren. Erste urkundliche Erwähnung im Zuge des Verkaufs an die Herrschaft Amthofen nach 1600. Stillgelegt um 1980.

