Joschlmühle
Ein armer, aber schlauer Müller verschreibt seine Seele dem Teufel, um durch Zauberei seine bankrotte Mühle zu retten. Aus Angst vor ewiger Verdammnis heckt er nach Erreichung seines Ziels eine List aus, aus der der Teufel tatsächlich auf den Leim geht. Fortan hat der Müller eine funktionierende Mühle und Ruhe vor dem Teufel. Der Teufel verhindert immer wieder durch Zerstörung der neuerrichteten Mauern den Bau einer Mühle.
Der betrügerische Müller, der erst im Jenseits, dafür aber umso schlimmer, für seine Unredlichkeit bestraft wird: er muss nach seinem Tode durch seine einstige Mühle spuken, bis er erlöst wird.
Sagen und Sprüche rund um die Mühle und den Müller.
Die volkstümliche Literatur ist von zwei Motiven geprägt: Dem Mißtrauen gegenüber der Redlichkeit und Schläue der Müller un der scheinbar teuflischen Magie bei der "Verwandlung" des Korns in Mehl.
Kuremühle
Im 1. Jahrhundert v. Chr. beschrieb der Römer Virtuv die Funktionen einer Wassermühle. Diese Technik besitzt bis in jüngste Zeit Gültigkeit.
Stilllegung der Kuremühle in den 50er Jahren. Das Sägewerk wurde noch bis in die 70er Jahre weiterbetrieben.
